Island – exklusiv

Tour-Steckbrief

Datum: 25.03.-07.04.2018
Teilnehmerzahl: 3
Reiseleiter: Florian Becker

 

Eine Dreiviertel-Runde ab Akureyri im Uhrzeigersinn.

Im Eyjafjörður liegt der wunderschöne Torfbauernhof Laufás, heute unter Obhut des Isländischen Nationalmuseums.

Weiterfahrt zum Goðafoss, dem „Wasserfall der Götter“. Hier warf der Gode Þorgeir anno 1000 die heidnischen Götterbilder in den Fluss Skjálfandafljót.

Unweit des Goðafoss befindet sich am Beginn der legendären Sprengisandur-Hochlandroute einer der schönsten Wasserfälle des Landes, der Aldeyjarfoss.

Der Hverfjall ist ein imposanter Asche-Tuff-Krater am Mývatn. Er entstand bei einer phreatischen Eruption vor 2500 Jahren.

Farbenpracht, blubbernde Mudpools und heiße Dämpfe im Hochtemperaturgebiet der Krafla.

 

Oberhalb des Dettifoss liegt der weniger bekannte, kleinere Wasserfall Selfoss. Die Jökulsá á Fjöllum stürzt hier wenige Meter in die Tiefe, bevor sie sich kurz danach durch einen wunderschönen Canyon windet.

Im Unterlauf schuf der Fluss einst ein hufeisenförmiges Tal, die Ásbyrgi. Heute fließt hier kein Fluss mehr.

Der einsame Nordosten hat viel zu bieten! Nicht nur das kleine Kirchlein Skinnastaðakirkja, auch ein altes Fleugzeugwrack bei Þórshöfn. Hierüber freuen sich besonders Pferde und Schafe, die das Wrack als Stall und Windschutz benutzen.

Fahrt auf die Halbinsel Langanes zum Leuchtturm Fontur, vorbei an unzählichen verlassenen Farmen. In dieser Gegend spürt man die Landflucht wie nirgends in Island. Traurige Geschichten, aber auch tolle Fotomotive.

Raue See zerstörte die Hafenmole von Bakkafjörður. Ein neuer Hafen wurde unweit des kleinen Städtchens gebaut.

Am weiten Vopnafjörður gibt es wunderbare einsame Wanderwege, wie auf die „Vogelfelsenhalbinsel“, die Fuglabjarganes.

Wir lassen den Norden Islands zurück. Über winterliche Hochlandstraßen und durch die tiefen Ostfjorde führte uns unser Weg an die Südküste Islands. Auf der Fahrt entdeckten wir auch Rentiere!

 

In der Eiswelt der großen Gletscher kam der Winter zurück. Am „diamond beach“ leuteten die Eisbrocken trotzdem in einem unfassbaren Blauton!

 

Weiterfahrt nach Vík í Myrdal, der südlichsten Stadt Islands. Die mystischen Reynisdrangar sind der südlichste Punkt der Insel.

Der Türlochfelsen „Dyrhólaey“ mit seinen weiten schwarzen Stränden. Aussicht bis zum Horizont, schwarzweiße Landschaft, endlose Weite…

Austernfischer am schwarzen Strand.

Frühmorgens zum Sonnenaufgang an den Basaltsäulen der Reynishellir.

 

In wenigen Kilometern das nächste Highlight: der Skógafoss, einer der schönsten Wasserfälle an der Südküste.

 

Der Seljalandsfoss, ein weiterer großer Wasserfall auf unserer Route.

Im Gullni Hringurinn („Goldener Ring“) sind die vielleicht größten Natur-Highlights Islands versammelt: der Gullfoss und der Geysir Strokkur:

Aber auch abseits der großen Attraktionen findet man wunderschöne, einsamere Motive. Die alte Ringstraßenbrücke über die Þjórsá und der Wasserfall Urriðafoss sind solche…

 

Auf unserem Programm stand auch eine Reittour bei Cora’s Hof Bjarnastaðir.

 

Natürlich darf ein Abstecher nach Reykjavík, der nördlichsten Hauptstadt nicht fehlen! Imposant die Hallgrímskirkja im Zentrum der bunten Stadt. Leifur Eiriksson, der Entdecker Nordamerikas, grüßt als Statue vor dem Eingangsportal der Kirche.

Letztes Kapitel unserer Reise war der UNSECO-Geopark der Reykjanes-Halbinsel: Gunnuhver, Islands größte Dampfquelle, und die imposante Steilküste Krýsuvikurberg, nur zwei weitere Highlights.

Zwei bunte Wochen mit viel Wetter, unterschiedlichsten Landschaften und einem pickepacke vollem Programm „Island pur“ gingen zu Ende. Es war eine tolle Reise mit toller Kleingruppe! Danke an euch, es hat mir großen Spaß gemacht. Ich hoffe ihr konntet die versprochenen und nicht eingelösten Polarlichter verschmerzen…  🙂

Florian Becker
Autor
Florian Becker, Geologe

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