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Ätna Gipfelkrater Bocca Nuova

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Strombolicchio

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Stromboli

Stromboli

Stromboli

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Aurora Borealis über Island

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Ätna Gipfelkrater Bocca Nuova

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Reynisfjara - Island im Winter

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Stromboli

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Lónafjörður - Island Westfjorde

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Ísafjarðardjúp - Island Westfjorde

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Schwefelfumarole - Vulcano (Liparische Inseln)

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Vulcano (Liparische Inseln)

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Lipari Westküste - Blick auf Salina (Liparische Inseln)

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Ätna - Blick vom Serracozzo-Grat auf die Gipfelkrater

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Lavaströme am Stromboli (Herbst 2014)

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Filicudi & Alicudi

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Vesuv Kraterrand - Blick auf Neapel

Vesuv Kraterrand

Vesuv Krater

Reynisdrangar

Reynisdrangar (Island im Winter)

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Eishöhle im Sólheimajökull - Island im Winter

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Pico de Teide (Teneriffa)

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Stromboli - Südwestkrater

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Caldeirão do Corvo (Azoren)

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Sonnenuntergang am Gipfel des Stromboli

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Vesuv

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Aurora Borealis über Island

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Eyjafjallajökull - Island

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Stromboli

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Lavaströme am Stromboli (Herbst 2014)

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Winterwanderung am Ätna

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Silvester auf Stromboli

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Stromboli

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Reynisdrangar - Südspitze Islands

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Westmännerinseln (Island)

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Mäander im isländischen Hochland

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Gletschereis am schwarzen Strand (Island)

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Gletscherwanderung auf dem Svínafellsjökull (Island)

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Island - Heißquellenwanderung

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Filmaufnahmen am Stromboli

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Kinder-Vulkanreise Liparische Inseln

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Ätna - Südostkrater und Voragine Grande

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Island-Fotoreise

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Kochender Geysir (Island)

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Dampfquelle Gunnuhver (Island)

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Geysir Strokkur (Island)

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Reynisfjara (Island)

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Landmannalaugar (Island)

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Stromboli

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Salina (Reise "Westliche Äolen")

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Island Westfjorde

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Alicudi, Filicudi & Salina (Liparische / Äolische Inseln)

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Vulcão dos Capelinhos (Azoren)

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Pico (Azoren)

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Spitzbergen

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Pico (Azoren) - höchster Berg Portugals

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Isola di Vulcano (Liparische Inseln)

Ätna – exklusiv

Tour-Steckbrief

Datum: 30.07.-03.08.2006
Teilnehmerzahl: 4
Reiseleiter: Ulli Küppers

 

Tourbericht (von Ulli)

Der Ausbruch des Ätna von Mitte Juli lockte auch uns zum Ätna, wir waren zu fünft, Rudi, Luca, Sara, Paola und ich. Leider war uns Madame Pélé nicht ganz wohl gesonnen, denn als wir – aufgrund anderer Verpflichtungen – erst am 30. Juli vor Ort waren, hatten die Lavaflow- und strombolianische Tätigkeit an der Ostflanke des SE-Kraters aufgehört. Das wussten wir zwar vor dem Abflug, waren jedoch aufgrund der Berichte zunehmender explosiver Tätigkeit vor allem des NE-Kraters guter Hoffnung. Wir sind dieses Mal nach Neapel geflogen und von dort mit dem Auto weiter. Diese günstigste Variante wurde durch 2 Treffen mit der polizia stradale wettgemacht. Unser Mietwagen war gestohlen aber wieder gefunden worden. Das Nummernschild war allerdings noch zur Fahndung ausgeschrieben… So kamen wir in den Genuss, ein Mal vor 300 Schaulustigen 1,5 h auf einem Autobahnrastplatz auseinander genommen zu werden und ein Mal mit Blaulicht und Sirene zum Anhalten und mit gezogener Pistole zum Aussteigen gezwungen worden zu sein… Im Nachhinein kann ich zwar drüber lachen, doch… Wenn man diese Anfahrtsvariante wählt, dann sollte man die Tickets für die Fähre nach Sizilien bereits an einem der Rasthöfe kaufen, das spart enorm viel Zeit.

Doch nun zum Ätna: Der Lavaflow war nach wie vor heiß, der Hauptkanal war bis zu 15m breit und zum Teil überdacht. V.a. im obersten Bereich war die Lava sehr dünnflüssig gewesen. Der kleine Kegel am oberen Ende des aufgerissenen Bruchs war eingestürzt. Die strombolianischen Explosionen haben sehr poröses Material gefördert, das in einem Umkreis von bis zu 200 m zu finden war. Der Juli war bis dahin in Sizilien relativ schlecht gewesen (es hatte mehrmals geschneit und gehagelt am Ätna!), doch mit unserer Ankunft präsentierte sich Sizilien und der Ätna im für die Jahreszeit angemessenen Wetter. Am 31/07 stiegen wir nach einem Besuch des jüngsten flow fields und des eingestürzten Kegels von Osten her auf den NE-Krater auf. Sagen wir mal so, der Aufstieg war anstrengend, das letzte Mal hatte ich das zusammen mit Flo bei Restschnee gemacht und das war bedeutend leichter gewesen. Der Krater zeigte ein sehr starkes Entgasen, der meist weißliche Dampf war alle paar Minuten hellbräunlich eingefärbt. Vermutlich das Zeichen von Instabilitäten. Am Kraterrand waren keine Explosionen zu hören, auch sahen wir kein frisches Material. Jedoch deuteten gas puffs auf explosive Tätigkeit tief im Krater hin. Danach stiegen wir zur Voragine ab, konnten jedoch wegen des starken Entgasens nix sehen. Die westlich an den Kratern vorbei führende strada forestale brachte uns zum Torre del Filosofo zurück. Von dort ging es an den Kratern von 2002/2003 vorbei und unter der Funivia angenehm dem Bier entgegen und wir erreichten bei Sonnenuntergang den Parkplatz am Rifugio. Wir hatten einen super Tag erwischt mit einem praktisch wolkenlosen Himmel über dem Ätna.

Der Tag danach gehörte vulkanischem Schnickschnack: An der Straße Sapienza-Zafferana besichtigten wir eine Lavatube, hatten vom Parkplatz unterhalb des Monte Zoccolaro einen Überblick über das Valle del Bove, kauften Honig und Pesto an der flow front vom April 1992, wanderten im Wasser die Gole dell’Alcantara hinauf, besichtigten die Basaltsäulen und Lavapillows der Zyklopeninseln bei Acitrezza und badeten schließlich bei den Lavapillows in Acicastello bevor wir ausgiebig Meeresgetier in Catania zu uns nahmen.

Am 02/08, das Wetter war blendend, stiegen wir wieder zum Gipfel des Ätna auf, diesmal in die Bocca Nuova hinein. Der westliche Krater war wie der NE-Krater 2 Tage zuvor der Ort starker Entgasung, der östliche war praktisch inaktiv und auch teilweise verstürzt. Er war ca. 150 m tief und 300 m Durchmesser. Wir stiegen Richtung SE-Krater ab und querten zum kleinen Schlackenkegel von 2002/2003 am Fuße des SE-Kraters. Ein netter spatter cone mit angrenzendem, teilweise überdachtem Lavakanal. Beim Abstieg überquerten wir alle Krater des Ausbruchs von 2002/2003, die Farben v.a. des südlichsten Kraters bei Spätnachmittaglicht waren beeindruckend. Wir hatten einen wunderschönen Blick auf den Laghetto-Krater von 2001 und die S-Flanke des Ätna.

Kurz gesagt, 3 sehr schöne Tage am Ätna.

 

 

 

Florian Becker
Autor
Florian Becker, Geologe

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