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Ätna Gipfelkrater Bocca Nuova

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Strombolicchio

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Stromboli

Stromboli

Stromboli

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Aurora Borealis über Island

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Ätna Gipfelkrater Bocca Nuova

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Reynisfjara - Island im Winter

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Stromboli

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Lónafjörður - Island Westfjorde

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Ísafjarðardjúp - Island Westfjorde

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Schwefelfumarole - Vulcano (Liparische Inseln)

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Vulcano (Liparische Inseln)

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Lipari Westküste - Blick auf Salina (Liparische Inseln)

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Ätna - Blick vom Serracozzo-Grat auf die Gipfelkrater

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Lavaströme am Stromboli (Herbst 2014)

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Filicudi & Alicudi

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Vesuv Kraterrand - Blick auf Neapel

Vesuv Kraterrand

Vesuv Krater

Reynisdrangar

Reynisdrangar (Island im Winter)

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Reynishellir (Südisland)

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Eishöhle im Sólheimajökull - Island im Winter

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Pico de Teide (Teneriffa)

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Stromboli - Südwestkrater

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Caldeirão do Corvo (Azoren)

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Sonnenuntergang am Gipfel des Stromboli

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Vesuv

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Aurora Borealis über Island

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Eyjafjallajökull - Island

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Stromboli

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Lavaströme am Stromboli (Herbst 2014)

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Winterwanderung am Ätna

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Silvester auf Stromboli

Stromboli 201104

Stromboli

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Reynisdrangar - Südspitze Islands

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Westmännerinseln (Island)

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Mäander im isländischen Hochland

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Gletschereis am schwarzen Strand (Island)

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Gletscherwanderung auf dem Svínafellsjökull (Island)

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Island - Heißquellenwanderung

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Filmaufnahmen am Stromboli

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Kinder-Vulkanreise Liparische Inseln

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Ätna - Südostkrater und Voragine Grande

Vulkanausbrüche – chronologisch geordnet

(die berühmtesten sind rot markiert)

 

Wann? Wo? Auswirkungen
vor 252 Mio. Jahren Tura – Mittelsibirisches Bergland, Rußland Die sogenannte Perm-Katastrophe, bei der nur 4% der Tierarten auf der Erde überlebten, führte u.a. auch zu einer Reihe von Vulkanausbrüchen. Riesige Lavamassen, die sich über eine Fläche von rund 1,5 Mill. Quadratkilometer ergossen, ließen weite Teile Sibiriens entstehen.
vor 66 Mio. Jahren Dekkan-Trapp – Jodhpur, Indien Der Dekkan-Trapp im westlichen Indien gehört zu den größten durch Vulkanismus geprägten Regionen der Erde. Einige Theorien bringen die Entstehung der Dekkan-Trapp-Basalte und die damit einhergehende Freisetzung vulkanischer Gase mit dem Massensterben an der Kreide-Teriär-Grenze in Zusammenhang (u.a. Aussterben der Dinosaurier). Weitere Infos.
vor 27,8 Mio. Jahren La-Garita-Caldera Vor cirka 28 Millionen Jahren (Oligozän) fand hier ein gigantischer Vulkanausbruch der Stärke 8 auf dem Vulkanexplosivitätsindex statt (Supervulkan). Mit rund 5000 km3 ausgeworfenem Material ist dieser Ausbruch einer der größten der Erdgeschichte und etwa doppelt so stark wie der Ausbruch des Toba (72000 v.Chr.) oder 500 mal so stark wie der Ausbruch des Pinatubo von 1991. Weitere Infos.
vor 1,3 Mio. Jahren Yellowstone – Wyoming, USA 250 mal stärker als der Ausbruch des Pinatubo 1991 und wahrscheinlich Auslöser für die Eiszeit im Pleistozän.
vor 630.000 Jahren Yellowstone – Wyoming, USA Der Ausbruch riss eine Narbe von unglaublichen Ausmaßen in die Erdoberfläche (sogenannte Caldera). Der Krater hat eine Länge von 75 km u. eine Breite von 35 km und ist nur aus dem Flugzeug oder auf einem Satellitenbild zu entdecken.
72.000 v.Chr. Toba – Sumatra, Indonesien Durch den Ausbruch wurde eine riesige Caldera geschaffen und eine Unmenge von Asche lagerte sich auf dem Boden des Indischen Ozeans ab. Die Toba-Eruption führte zu einer weltweiten Temperaturabsenkung von bis zu 3,5 Kelvin und brachte die junge Menschheit an den Rand des Aussterbens. Weitere Infos.
37.000 v.Chr. Phlegräische Felder – Neapel, Italien „Campanian Ignimbrite Eruption“
13.000 v.Chr. Phlegräische Felder – Neapel, Italien Die „Neapolitan Tuff Eruption“ fördert den gelben Tuff, aus dem die meisten Gebäude in Neapel, Pompeji und Herkulaneum aufgebaut sind. Die Küstenlinie im Golf von Pozzuoli ist durch die Caldereneinbrüche gezeichnet. Ein Teil der Ausbrüche hat aber auch unter Wasser stattgefunden.
10.900 v.Chr. Laacher See – Eifel, Deutschland Der Ausbruch des Laacher Vulkans dauerte ca. 10 Tage mit mehreren Eruptionsphasen. Dazwischen gab es Tage ohne nennenswerte Eruptionen. Es wurden beim gesamten Ausbruch rund 16 (!) Kubikkilometer Magma ausgeschleudert. In einer Entfernung von ca. 50 km befinden sich heute noch eine bis zu einem Meter dicke Bims- und Tephraschicht die von diesem Ausbruch stammt. Die Höhe der Eruptionssäulen muß bis zu 40 km betragen haben. Weitere Infos.
1.500 v.Chr. Thira / Santorin, Griechenland Eine heftige Explosion löste Tsunamis aus. Man vermutet, daß die kretische Kultur der Minoer durch diese Naturkatastrophe unterging. Einige Theorien brachten früher auch das Ereignis mit dem Untergang des sagenumwobenen Atlantis in Verbindung. Neuere wissenschaftliche Forschungen widersprechen allerdings diesen Annahmen.
1226 v.Chr. Ätna – Sizilien, Italien Der Ätna ist der größte europäische Vulkan. Der Ausbruch von 1226 v. Chr. ist der erste historisch übermittelte. Die Jahreszahl ist allerdings umstritten: die modernere archäologische Forschung fand heraus, dass sich um die Mitte des 13. Jahrhunderts an der Ostküste Siziliens ein einschneidender kultureller Bruch ereignete, der mit der Ankunft der Sikeler zu verbinden ist. Ob damit auch der Ausbruch, den Diodorus Siculus schildert, in die Mitte des 13. Jahrhunderts v. Chr. zu datieren ist, muss offen bleiben, da andere antike Quellen keinen zeitlichen Zusammenhang einer Ätna-Eruption mit der Einwanderung der Sikeler nennen.
400 v.Chr. Popocatepétl – Texcoco-See, Mexiko Der Ausbruch verwüstete das Land wahrscheinlich in einem Umkreis von 70 km.
24.08.79 Vesuv – Pompeji, Italien Der berühmteste Vulkanausbruch der Menschheitsgeschichte! Pompeji und Herkulaneum wurden zerstört. Überliefert durch die wissenschaftlichen Aufzeichnungen von Plinius d. Älteren (übermittelt durch die Briefe seines Neffen an Tacitus), die als „Wiege der modernen Vulkanologie“ gelten. Lesen Sie hier die Briefe von Plinius d. Jüngeren.
150 Taupo – Nordinsel, Neuseeland Der Ausbruch war möglicherweise der heftigste in den letzten 2000 Jahren, durch den die Nordinsel Neuseelands in eine Wüste verwandelt wurde. Nur die Caldera, der Lake Taupo, ist vom einstigen Vulkan übrig geblieben.
822 Popocatepétl – Texcoco-See, Mexiko Der Ausbruch verursachte Schlammlawinen, die die Ansiedlungen am See zerstörten.
934-940 Eldgjá, Island Die Eruption, die zur Entstehung der 8 km langen Eldgjá (isl. „Feuerspalte“) führte, gilt als einer der größten Vulkanausbrüche in historischer Zeit. Die ausgeflossene Lavamenge wird auf über 18 Kubikkilometer und die in die Luft geschleuderte Tephra auf 1,4 Kubikkilometer geschätzt. Vermutlich hatte die Eldgjá-Eruption verheerende Auswirkungen auf die isländische Bevölkerung, sie wird aber interessanterweise in keiner bekannten isländischen Quelle erwähnt. Eine Theorie besagt, es gäbe keine historischen Aufzeichnungen, da man seinerzeit nicht weitere Siedler von Island abschrecken wollte.
1169 Ätna – Sizilien, Italien Die gewaltige Eruption löste ein Erdbeben aus, dem über 15.000 Menschen zum Opfer fielen.
1198 Vesuv, Italien Bei diesem Ausbruch wurde die Schwefelgrube von Pozzuoli aktiviert.
1362 Öræfajökull, Island Durch den heftigen Ausbruch schmolz der Gletscher. In den dadurch freigesetzten Wassermassen ertranken 200 Menschen.
1538 Monte Nuovo, Phlegräische Felder – Neapel, Italien Bis heute der letzte Vulkanausbruch in den Phlegräischen Feldern. Durch diesen Ausbruch wurde ein angrenzendes Maar, das in römischer Zeit eine offene Verbindung zum Meer hatte und als Hafen genutzt wurde, geschlossen – der heutige Lago Averno.
1591 Taal – Luzon, Philippinen Erster heftiger Ausbruch des stetig aktiven Vulkans, bei dem giftige Gase ausströmten, an denen Tausende Menschen erstickten.
1616 Mayon – Luzon, Philippinen Erster bekannter Ausbruch des Vulkans, der viele Ortschaften mit Gesteinsbrocken und Lavaströmen überzog – Tausende von Toten.
1631 Vesuv – Pompeji, Italien 18.000 (!) Menschen starben durch Schlamm und Lava.
1669 Ätna – Sizilien, Italien Ein gewaltiges Erdbeben im gesamten Südosten der Insel Sizilien zerstörte Dörfer und Städte und löste einen Ausbruch des Ätna aus. Über 20.000 Menschen starben. Bei diesem Ausbruch entstanden die Monti Rossi bei Nicolosi. Die von hier ins Meer fließenden Lavaströme zerstörten die Stadt Catania.
1718 La Soufrière – St. Vincent, Kleine Antillen Der Ascheregen tötete viele hundert Menschen.
1754 Taal – Luzon, Philippinen Sieben Monate lang regnete der Vulkan, Asche, Lava und Gesteinsbrocken auf die umgebenden Dörfer. Hunderte fielen dem Vulkan zum Opfer.
1755 Ätna – Sizilien, Italien Erneut löste ein heftiges und bis nach Portugal zu spürendes Erdbeben den Ausbruch des Vulkans aus.
1766 Mayon – Luzon, Philippinen Lava- und kochende Wasserströme zerstörten Land, Dörfer und Hunderte von Menschenleben.
1772 Papandajan – Java, Indonesien Der riesige Berg mit einer Höhe von 2652 Metern versank in seinen Lavameeren und ragte schließlich nur noch 1212 Meter in die Höhe. Mit ihm versanken 40 Dörfer mit über 3000 Menschen.
1783-1784 Lakagígar (Laki), Island Ein ruhiger, dafür aber ca. acht Monate lang anhaltender Ausbruch mit einer Freisetzung von riesigen Lavamengen führte schließlich zu einer Hungersnot, der über 10.000 Menschen zum Opfer fielen. Die vulkanische Tätigkeit hinderte die Fischerboote am Auslaufen. Die Gaswolke zog auch nach Mitteleuropa und zerstörte dort die Ernten. Dieser Ausbruch verschlechterte die ohnehin schon schlechte Lage der Landbevölkerung und in der Folge war dies wohl auch ein weiterer Grund für die französische Revolution. In Island wird dieser Ausbruch als „Móðuharðindin“ bezeichet (in etwa „Not mir dem Nebel“). Weitere Infos.
1783 Asamajama – Hondo, Japan Der heftige Ausbruch des aktivsten japanischen Vulkans bombardierte 48 Dörfer mit Gesteinsbrocken, tötete 5000 Menschen und ließ eine neue Insel entstehen.
1789-1780 Ontake – Sakurajima, vor Kiuschu, Japan Der Ascheregen begrub 300 Menschen und 20 Dörfer.
1792 Unzen – Kiuschu, Japan Einer der heftigsten Ausbrüche in Japan, bei dem die Städte Higo und Schimabara völlig zerstört wurden und 15.000 Menschen starben.
1793 Mijijama – Kiousiou – Java, Indonesien Bei der Explosion wurden Schlamm- und Wassermassen freigesetzt, die über 53.000 Menschen töteten.
1804 Mayon – Luzon, Philippinen Mit einer heftigen Explosion entzündete der Vulkan einen Feuer- und Gesteinsregen und begrub vier Dörfer unter einer neun Meter dicken Schicht. 2200 Menschen wurden getötet.
1812 La Soufrière – St. Vincent, Kleine Antillen Ascheregen und riesige Lavaströme vernichteten Dörfer und töteten über 1000 Menschen.
1815 Tambora – Sumbawa, Indonesien Gas- und Aschewolken, Feuer- und Gesteinsbrocken töteten bis auf 25 alle 12.000 Bewohner der Insel. Der Staub in der Atmosphäre veränderte das Klima auf der ganzen Erde (das darauf folgende Jahr 1816 war das sog. Jahr ohne Sommer), was wiederum zu Hungersnöten führte und weitere 80.000 Menschen das Leben kosteten.
1822 Gelunggung – Java, Indonesien Bei zwei Ausbrüchen innerhalb von vier Tagen starben insgesamt über 5000 Menschen. Im Umkreis von 65 km gingen Schlammassen, Asche und Gestein auf die Dörfer nieder.
1835 Coseguina, Nicaragua Mit einem lauten Knall explodierte die Spitze des Vulkans. Ein Gesteinsregen tötete über 300 Menschen.
1875 Cucuta, Kolumbien Der zunächst durch ein Erdbeben aktivierte Vulkan ergoß glühende Lava über die Stadt. Durch beide aneinandergekoppelte Katastrophen starben über 16.000 Menschen.
1877 Cotopaxi, Ecuador Es regnete Felsbrocken und glühende Lava. Ein Teil des Vulkans wurde durch den Ausbruch weggesprengt. Über 1000 Menschen starben.
1882 Mount Rainier – Cascade Mountains, USA Der Ausbruch verursachte gewaltige Schlammlavinen.
27.08.1883 Krakatau – Sundastraße, Indonesien 18 qkm Gestein wurden weggefegt und 16 km bis in die Stratosphäre in die Luft geschleudert. Der Ausbruch verursachte gewaltige Tsunamis, die 30.000 Menschen den Tod brachten. Weitere Infos.
1886 Tarawera – Nordinsel, Neuseeland Der Ausstoß einer über 10 km hohen Aschesäule beeinflußte das Klima der halben Erde. 150 Menschen wurden getötet und die prächtigen Sinterterrassen zerstört.
1897 Mayon – Luzon, Philippinen Der Ausbruch dauerte vier Tage, wobei herabregnende Asche- und Gesteinsbrocken die Stadt Tobaco trafen und 400 Menschen den Tod brachten.
1902 La Soufrière – St. Vincent, Kleine Antillen Ascheregen, Brände und Dämpfe kosteten über 3000 Menschen das Leben.
08.05.1902 Montagne Pelée – Martinique, Kleine Antillen Die gewaltige Hitze einer Glutwolke erstreckte sich über 58 Quadratkilometer. Die acht Kilometer entfernte Hafenstadt St. Pierre wurde vollkommen zerstört. Da die Behörden eine Evakuierung verhinderten, mußten 30.000 Menschen sterben, nur zwei überlebten. Weitere Infos.
1902 Tacana – Retalhuleu, Guatemala Ascheregen und Lavaströme töteten etwa 1000 Menschen.
1911 Taal – Luzon, Philippinen Unter heißem Schlamm und Dampf wurden 13 Dörfer begraben. Doch die meisten, der 1335 Opfer erstickten durch den Aschewind aus Schwefekdioxid.
1912 Katmai – Alaska, USA Der Vulkan Novarupta explodierte und hüllte weite Gebiete Alaskas für 60 Stunden in dunkle Aschewolken. Gemessen an der Menge des ausgestoßenen Materials war dies der schwerste Ausbruch des 20. Jahrhunderts. Weitere Infos.
1914 Mayon – Luzon, Philippinen Hunderte von Menschen starben in dem Dorf Cagsauga, welches durch den Ausbruch zerstört wurde.
1917 Boqueron – San Salvador, El Salvador Die Spitze des Vulkan explodierte. Das heiße Wasser aus dem Kratersee überschwemmte 15 Orte. 450 Menschen kamen ums Leben.
1919 Kelud – Java, Indonesien Das Wasser des Kratersees bildete Lahars, die talwärts fließend 65.000 Menschen töteten.
1928 Ätna – Sizilien, Italien Er gab zahlreiche Tote und wichtige Eisenbahnlinien wurden durch Lavaströme zerstört.
1930 Stromboli – Sizilien, Italien Die größte Ausbruch des Stromboli in historischer Zeit fand am 11. September 1930 statt: ein pyroklastischer Strom zerstörte Weinfelder und Fischerboote und kostete drei Einwohner das Leben.
1931 Merapi – Java, Indonesien Ein riesiger Lavastrom von 24 Metern Breite und einer Höhe von 182 Metern riß 1.300 Menschen in den Tod.
1937 Rabaul, Papua-Neuguinea Die Dampfexplosion, herausgeschleudertes Gestein und eine Glutlawine töten über 441 Menschen.
1944 Vesuv – Pompeji, Italien Der letzte Ausbruch des Vesuv bis heute. Mitten im Krieg zwang der Ausbruch zu einer Waffenpause. Der Ausbruch forderte in der Hinsicht und auch selbst wenige Tote.
1947 Hekla, Island Die Rauchsäule soll über 30 km hoch gewesen sein.
1951 Hibok-Hibok – Insel Camiguin, Philippinen Trotz Evakuierung der kleinen Insel vor der Küste von Luzon, starben bei diesem Ausbruch, der ein Erdbeben auslöste, 84 Menschen.
1951 Lamington, Papua-Neuguinea In dem Ascheregen starben 6.000 Bewohner der Nordküste der Insel.
1953 Ruapehu – Nordinsel, Neuseeland Der Ausbruch führte zu einem Zugunglück auf einer Brücke, bei dem 175 Reisende starben.
1963 Agung – Bali, Indonesien Eine Giftgaswolke und anschließende Lavagluten töteten insgesamt 1.200 Menschen.
1965 Taal – Luzon, Philippinen Der Vulkan explodierte durch den Dampf, den das Einfließen des Wassers aus dem Kratersee in die darunter liegende Magmakammer verursachte. Da Experten zuvor eine Evakuierung der Bevölkerung nicht für nötig erachteten, mußten 200 Menschen sterben.
1967 Surtsey, Island Ein Unterwasservulkan ließ mit seiner emporquellenden Lava die Insel Surtsey entstehen.
23.01.1973 Eldfell – Heimaey, Island 150 Meter hohe Lavafontainen und Aschebrocken wurden aus dem Krater geschleudert. 1200 Häuser wurden durch die Feuerwände zerstört, ein Mensch kam ums Leben.
1977 Nyiragongo – Goma, Zaire (heute Demokrat. Rep. Kongo) Die Lava floß 60 km talwärts. 60 Menschen starben.
18.05.1980 Mount St. Helens – Cascade Mountains, USA Der Mount St. Helens explodierte, so daß die Kegelspitze einbrach. Es entstand ein 700 m tiefer Krater mit einer Länge von 3 km und 1,5 km Breite. Der Ausbruch kam nicht unerwartet, so daß die meisten Menschen sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, dennoch waren 62 Tote zu beklagen. Weitere Infos.
1982 El Chichon – Pichucalco, Mexiko Der überraschende Ausbruch des Vulkans kostete über 3000 Menschen das Leben.
1984 Mauna Loa – Hawaii, USA Der Mauna Loa ist der größte und aktivste Vulkan der Erde. Sein Ausbruch kam nicht überraschend.
13.11.1985 Nevado del Ruiz – Armero, Kolumbien Asche und Gase, die bei der Explosion freigesetzt wurden, ließen einen Teil der Eiskappe schmelzen, worauf Wasser- und Schlammmassen die Stadt Armero verwüsteten. Insgesamt starben über 31.000 Menschen.
1986 Ruapehu – Nordinsel, Neuseeland Eine Dampfexplosion und das extrem heiße Wasser des Kratersees brachte das Eis an den Hängen des Berges zum Schmelzen.
1986 Nios-See, Kamerun Große Mengen Kohlendioxyd wurden im Kratersee freigesetzt und führten bei über 1700 Menschen und zahlreichen Tieren zum Erstickungstod.
1991 Kilauea – Hawaii, USA Der Vulkan spuckte bereits seit 1983 Lava und begrub Straßen und Häuser unter sich.
1991 Unzen – Kiuschu, Japan Glutlawinen töten Wissenschaftler und Journalisten (u.a. das berühmte Ehepaar Maurice & Katia Krafft), die den Ausbruch beobachten wollen.
Juni 1991 Pinatubo – Luzon, Philippinen Das Naturereignis war der heftigste Vulkanausbruch überhaupt im 20. Jh. Asche und Gase wurden in die Atmosphäre geschleudert, so daß die Klimaauswirkungen auf der gesamten Erde spürbar waren. 42 000 Häuser auf der Insel Luzon wurden zerstört und trotz Evakuierung der 20 000 Einwohner kamen 1000 von ihnen ums Leben. Weitere Infos.
1996 Vatnajökull, Island Durch den Ausbruch schmolzen die oberen Schichten des Gletschers, was zu Überschwemmungen führte. Der Sachschaden war beträchtlich.
1997 Soufrière Hills – Montserrat, Kleine Antillen Bei dem Ausbruch wurde die Hauptstadt Plymouth eingeschlossen und 8000 Menschen mußten Montserrat verlassen, 23 starben.
24. – 26.02.2000 Mayon – Insel Mindanao, Philippinen Der Vulkan war sieben Jahre lang untätig. Es erstreckte sich eine km- hohe und 800 Grad heiße Rauchsäule über dem Krater. 25.000 Menschen wurden evakuiert. Bei einem erneuten Ausbruch am 26.02.2000 mußten weitere 10.000 Menschen die Region verlassen.
26.02.2000 Hekla, Island Der Vulkan schleuderte Asche und Lava hinaus. Zuvor soll die Erde sieben Mal gebebt haben. Der Vulkan liegt im Süden der Insel in einer unbewohnten Gegend. Menschen mußten deshalb nicht in Sicherheit gebracht werden.
2001 Ätna – Sizilien, Italien Nach neun Jahren einer ruhigeren Phase spukte der Ätna am 23.03.00 zwei Stunden lang eine hohe Lavafontaine aus. Menschen kamen nicht zu Schaden. Im Sommer 2001 war der Ätna wieder besonders aktiv und seine Lavaströme erreichten und zerstörten sogar die größte Talstation in der Nähe des Dorfes Nicolosi. Auch die Umgehungsstraße um das Ätna-Naturschutzgebiet war im südlichen Streckenabschnitt von den Lavamassen verschüttet worden und gesperrt.
18.01.2002 Nyiragongo – Goma, Demokratische Republik Kongo Bei dem unerwarteten Ausbruch wurden 45 Menschen getötet. Flüssige Lava ergoß mit großer Geschwindigkeit über mehrere Quadratkilometer. Die Stadt Goma und viele Dörfer wurden fast gänzlich zerstört. Über 500.000 Menschen flohen vor den Lavamassen – vorwiegend nach Ruanda.
Frühjahr 2008 Kilauea – Hawai’i, USA Der Austritt von Lava entlang der East Rift Zone des Kilauea geht seit Januar 1983 unaufhörlich weiter. Anfang 2008 gibt es Anzeichen für eine Intrusion unterhalb des Halemaumau-Kraters. Im März kommt es zu einer phreatischen Explosion in der Süd-Wand des Kraters, die einen 25 m großen Krater bildet. Weitere kleine Explosionen folgen. Mal abwarten, was hier noch passiert.
Mai 2008 Chaiten, Chile Der unerwartete Ausbruch des Chaiten ist ein sehr heftiger Ausbruch mit einer über Tage mehreren km hohen Aschenwolke. Die Asche wird um die ganze Welt verblasen. Der Ausbruch ist wegen seiner Dauer von mehr als 2 Wochen bemerkenswert. Es gab keine direkten Todesopfer aber große Schäden in der nahen Umgebung.
März – Mai 2010 Eyjafjallajökull, Island Begann am 20. März 2010 als Spalteneruption mit Lavafontänen und Lavaströmen. Am 14. April 2010 verlagerte sich das Eruptionszentrum unter den Gletscher Eyjafjallajökull – großen Mengen Schmelzwasser verursachten Überschwemmungen, die Aschewolke beeinflusste den europäischen Flugverkehr wochenlang. Die Eruption endete (vorläufig) am 23. Mai 2010. Weitere Infos.
Juni 2011 – Januar 2012 Puyehue (Cordón de Caulle), Chile Plinianische Eruption mit 10 km hoher Aschewolke. Evakuierung von 3500 Personen. Die Aschewolke des Vulkans zog nachweislich zwei mal um die Erde und behinderte den Flugverkehr in weiten Teilen Südamerikas, Australiens und Neuseelands. Der Ausbruch hatte einen VEI von 3. Interessant: es wurde auch ein Obsidian-Lavastrom gefördert.
August 2014 – Februar 2015 Bárðarbunga (Holuhraun), Island Spalteneruption ca. 35 km nördlich des Vulkans Bárðarbunga und damit an der gletscherfreien Flanke. Die geförderte Lava bedeckt eine Fläche von 85 km2, die geförderte Menge wird auf ca. 1,4 km3 geschätzt. Der Ausbruch der Bárðarbunga ist damit der größte Vulkanausbruch in Island seit der Laki-Eruption von 1783/84 und zählt zu den bedeutendsten Vulkanausbrüchen in der jüngeren isländischen Geschichte.
Juli 2015 Volcán de Colima, Mexiko Der Volcán de Colima ist der aktivste Vulkan Mexiko’s und hatte 1913 einen großen plinianischen Ausbruch. Seit 1998 dauert sein jüngster Ausbruchszyklus an. Nach einer Ruhephase verstärkte sich die Aktivität im Januar 2013 wieder. Im Juli 2015 kam es zu mehreren starkexplosive Ausbrüchen. Aschfahl und v.a. pyroklastische Dichtestem führten zu Schäden an Vieh und landwirtschaftlichem Anbau.
August 2015 Cotopaxi, Ecuador Der Cotopaxi brach im August 2015 zum ersten Mal seit 70 Jahren wieder aus. Aschefall in den umgebenden Gebieten führte zu starken Beeinträchtigungen. Den Ausbrüchen waren einige Monate erhöhter seismischer Aktivität mit einer Zunahme der Entgasung am Gipfel vorausgegangen. Auch waren Teile des Gipfelgletschers geschmolzen und ein kleiner Kratersee hatte sich gebildet.

Ein wöchentliches Update der bedeutendsten Vulkanausbrüche weltweit findet ihr hier: http://volcano.si.edu/reports_weekly.cfm

Quelle der meisten Angaben: http://www.natur-lexikon.de/naturgewalt/vulkanchronologie.htm
(leicht abgeändert und vervollständigt)

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