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Ätna Gipfelkrater Bocca Nuova

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Strombolicchio

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Stromboli

Stromboli

Stromboli

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Aurora Borealis über Island

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Ätna Gipfelkrater Bocca Nuova

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Reynisfjara - Island im Winter

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Stromboli

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Lónafjörður - Island Westfjorde

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Ísafjarðardjúp - Island Westfjorde

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Schwefelfumarole - Vulcano (Liparische Inseln)

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Vulcano (Liparische Inseln)

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Lipari Westküste - Blick auf Salina (Liparische Inseln)

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Ätna - Blick vom Serracozzo-Grat auf die Gipfelkrater

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Lavaströme am Stromboli (Herbst 2014)

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Filicudi & Alicudi

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Vesuv Kraterrand - Blick auf Neapel

Vesuv Kraterrand

Vesuv Krater

Reynisdrangar

Reynisdrangar (Island im Winter)

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Reynishellir (Südisland)

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Eishöhle im Sólheimajökull - Island im Winter

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Pico de Teide (Teneriffa)

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Stromboli - Südwestkrater

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Caldeirão do Corvo (Azoren)

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Sonnenuntergang am Gipfel des Stromboli

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Vesuv

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Aurora Borealis über Island

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Eyjafjallajökull - Island

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Stromboli

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Lavaströme am Stromboli (Herbst 2014)

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Winterwanderung am Ätna

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Silvester auf Stromboli

Stromboli 201104

Stromboli

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Reynisdrangar - Südspitze Islands

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Westmännerinseln (Island)

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Mäander im isländischen Hochland

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Gletschereis am schwarzen Strand (Island)

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Gletscherwanderung auf dem Svínafellsjökull (Island)

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Island - Heißquellenwanderung

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Filmaufnahmen am Stromboli

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Kinder-Vulkanreise Liparische Inseln

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Ätna - Südostkrater und Voragine Grande

Behördliche Vorschriften für Vulkanbesteigungen

Behördliche Vorschriften für Vulkanbesteigungen

Update 21.7.2017

[Vulkankultour übernimmt keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität!]

» Ätna
» Stromboli
» Vulcano
» Vesuv
» Solfatara (Phlegräische Felder)
» Pico (Azoren)
» Teide (Teneriffa / Kanaren)

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Ätna

[Stand: 13. Juli 2017]

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Der Zustieg zu den Gipfelkratern ist derzeit in Begleitung eines lizenzierten Bergführer gestattet. 
» ausführliche Infos und aktuelle Zugangsbeschränkungen

Behördliche Vorschriften:
Seit April 2013 gibt es neue Zugangsregeln am Ätna. Das Wichtigste zuerst: Der Aufstieg zu den Gipfelkratern ist wieder offiziell erlaubt. Allerdings mit Einschränkung: Die gelbe Zone – siehe Karte (PDF-Datei 5,2 MB) – darf betreten werden, allerdings nur in Begleitung eines autorisierten Bergführers. Die gelbe Zone beinhaltet die Gipfelkrater und wird im Süden vom Torre del Filosofo (2900m üNN), im Norden von den Pizzi Deneri (2800m üNN), im Westen von der Punta Lucia und im Osten vom Valle del Bove begrenzt.

Ätna Gipfelregion

Ätna Gipfelregion

Gelb schraffiert: Gipfelregion mit Zugangsbeschränkung. Türkise Linien: Gemeindegrenzen. Rote Linie: Offroadpiste für kommerzielle Bustouren. Karte © Präfektur Catania

Darüberhinaus gibt es abhängig von der Aktivität des Vulkans drei Alarmstufen, von denen abhängt, wie hoch man am Ätna steigen darf. Diese sind:

  • gelb (moderat): Zugang i.d.R. frei für alle bis 2900m, mit Bergführer bis zu den Gipfelkratern.
  • orange (erhöhte Gefahr): Zugang i.d.R. frei bis 2500m, mit Bergführer bis 2900m.
  • rot (große Gefahr): Zugang i.d.R. für alle nur bis 2500m.

Status Etna – Protezione Civile Comunale – Comune di Nicolosi (Quelle: http://www.nicolosicura.it/status-etna/)

Derzeitige aktuelle Warnstufe am Ätna: » Status Etna (Protezione Civile Comunale / Comune di Nicolosi – Seite auf italienisch)

Originaldateien und Karten: » Präfektur Catania (zu Link „ETNA – Procedure di Allertamento“ scrollen).
Weitere Infos des Zivilschutzes (Protezione Civile) am Ätna: » Avvisi attività Vulcanica e attività Sismica (Seite auf italienisch)

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Stromboli

[Stand: 21. Juli 2017]

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Momentan ist der Zugang zum Gipfel des Stromboli freigegeben. Bis 400 Höhenmeter darf man alleine aufsteigen, darüber nur in Begleitung eines offiziellen Guides. Der Aufenthalt in der „Gefahrenzone oberhalb 750 m“ ist auf 75 Minuten limitiert.
» mehr Infos

Behördliche Vorschriften:
Der Zugang zum Gipfel des Stromboli ist seit 2007 (nach dem Paroxysmus) ausschließlich mit autorisierten Bergführern erlaubt! Diese Zugangsregelung umfasst genauer gesagt alle Bereiche oberhalb von 400 m üNN. Der Panoramaweg oberhalb Stromboli-Ort ist ohne Bergführer möglich. Ebenso darf man an der Sciara del Fuoco bis zum Blechquadrat auf 400 m üNN (provisorischer Hubschrauberlandeplatz aus dem Jahre 2003) aufsteigen.

Quelle: » Pressemitteilung Nr. 46 vom 06.08.2007, Comune di Lipari

Stromboli - ohne Bergführer drohen 500 € Strafe! - Für höhere Auflösung klicken

Stromboli – ohne Bergführer drohen 500 € Strafe! – Für höhere Auflösung klicken

Warnhinweis auf 400 m üNN: ohne Bergführer drohen 500 € Strafe! (Für höhere Auflösung auf das Bild klicken)

Generell gilt:
Der Stromboli ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Im Normalfall finden mehrmals pro Stunde sog. „strombolianische Eruptionen“ statt. Bei diesen kommt es neben dem Ausstoß von Asche und Gas auch zum Auswurf von glühenden Lavafetzen. Dieses Naturschauspiel kann man vom Gipfel des Berges aus ca. 200 Meter Entfernung relativ ungefährlich beobachten. Aber auch von der nördlichen Kante der Feuerrutsche auf 400 m üNN (sciara del fuoco, oberhalb der Punta Labronzo) sieht man die Gipfelkrater und deren Ausbrüche aus ca. 1000 Metern Entfernung gut. Der Vorteil ist hier, dass man ohne Bergführer und ohne Zeitdruck bleiben und fotografieren kann. An der südlichen Kante / Ginostra-Seite (Punta dei Corvi) ist man zwar deutlich weiter weg, dafür meist alleine.

Der Vulkan wird sehr genau überwacht. Übersteigen ein oder mehrere Messparameter einen Schwellenwert, kann der Zugang auf den Vulkan vom Zivilschutz gesperrt werden. Dies ist als Vorsichtsmaßnahme auf Erfahrungswerten der jüngeren Vergangenheit zu verstehen: bei sehr großen Ausbrüchen besteht theoretisch die Gefahr, dass glühende Brocken auf den Wanderwegen auf und um den „Pizzo“ landen (dies ist der Gipfel des Vulkans und Endpunkt der Aufstiegsroute). Der Zivilschutz veröffentlicht täglich ein Bulletin, in dem Besteigungen für den gleichen Nachmittag/Abend erlaubt oder verboten werden.

Weitere Infos: » Protezione Civile, Comune di Lipari

Stromboli Aufstiegswege

Stromboli Aufstiegswege

Weiß gestrichelt: Höhenlinie 400 m üNN. orange/grüne/violette Linien: Aufstiegswege zum Gipfel. Blauer Strich: Panoramahöhenweg. Karte © Magmatrek

» Infos über die verschiedenen Aufstiegsrouten am Stromboli

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Vulcano

Offiziell braucht man für die Besteigung des Gran Cratere auf Vulcano (Liparische Inseln) noch immer einen autorisierten Führer! (Quelle:Ordinanza Sindicale No. 84/2002 – PDF-Datei 0,2 MB)

Vulcano Verbotsschild (für höhere Auflösung klicken)

Vulcano Verbotsschild (für höhere Auflösung klicken)

Vulcano: Besteigung des Gran Cratere und Kraterumrundung offiziell nur mit Führer! (Für höhere Auflösung auf das Bild klicken)

Die Erfahrung der letzten Jahre hat aber gezeigt, dass man selbständig alleine aufsteigen durfte (300 HM bis zum Kraterrand, weitere 100 HM bis zum Gipfel). Dies ist allerdings – auch wenn man es vor Ort leider oft anders sieht – nur mit guter Ausrüstung (v.a. Bergschuhe, ggf. Atemschutz!) ratsam. Wenn Sie ohne Atemschutz (Gasmaske) durch die Schwefeldämpfe gehen wollen (Kraterumrundung), so sollten Sie das NUR dann machen, wenn der Wind beständig aus einer Richtung weht und sich die Windrichtung über einen längeren Zeitraum nicht ändert! Es gibt mehrere kleine Pfade an den Fumarolenfeldern vorbei, sodass man am besten einen Weg wählt, wo keine Gase hingeweht werden. Achtung: die Gase enthalten u.a. Schwefeldioxid = gasförmige schwefelige Säure, sind also sehr aggressiv und können die Atemwege angreifen. Bei wechselnden Windrichtungen keinesfalls durch die Gase gehen! Auch sollten Sie nicht zu nah an die „Gasaustraolungen“ gehen und sich nicht „ninsetzen oder ninlegen“ (ein kleiner Insiderwitz) oder Gegenstände (Rucksäcke, Kleidung, Fotoapparat) ablegen. Verbrennungs- und Verätzungsgefahr! Die Temperatur der Gase kann mehrere 100° C betragen!!!

Weitere Infos: » Comune di Lipari

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Vesuv

Der „klassische Aufstieg“ auf den Vesuv ist vom Endpunkt der Stichstraße auf 1017 m üNN auf einem breiten Weg, ca. 200 Höhenmeter hinauf zum Kraterrand. Am Anfang des Weges befindet sich ein großer Parkplatz und die Biglietteria, wo man das Ticket kaufen muss (10 €!!!). Diesen Aufstieg gehen täglich mehrere tausend Leute, er ist sehr leicht, aber leider total überlaufen. Den Krater darf man offiziell nicht umrunden, es gibt aber einige Bergführer, die dies gegen Bezahlung anbieten. Dies lohnt sich auf alle Fälle – die Kraterumrundung (nur für Schwindelfreie zu empfehlen!) und der Abstieg über das Valle del Gigante machen einen Vesuvausflug zu einem tollen Erlebnis relativ abseits der Touristenmassen!

Daneben gibt es im „Parco Nazionale del Vesuvio“ noch einige andere Aufstiegs- und Rundwanderwege, die wenig begangen sind, und daher reizvoll. Diese darf man größstenteils aber nur mit autorisiertem Führer betreten.

Weitere Infos: » Parco Nazionale del Vesuvio

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Solfatara (Phlegräische Felder)

Der Vulkan Solfatara in Pozzuoli befindet sich in Privatbesitz! Gegen eine Eintrittsgebühr von 7 € darf man in den Krater hineingehen (hier befindet sich übrigens auch ein schöner Campingplatz). Man darf sich ohne Guide frei bewegen, Zäune und Verbotsschilder sind natürlich zu beachten. Momentan ist sogar die Zone der grande fumarola frei zugänglich, man kann bis an die fauchende Öffnung hingehen (Achtung: Verbrennungsgefahr – die Temperatur der Gase beträgt ca. 170° C!). Am Ende des Rundgangs lockt ein Cafè mit günstigen Speisen und Getränken.

Alles in allem ist ein Besuch des Solfatara-Vulkans ein überraschend spannendes Erlebnis und ein toller Auftakt in eine Vulkanreise.

Weitere Infos: » Vulcano Solfatara

Solfatara Warnschild

Solfatara Warnschild

Soltarara: Warnhinweis

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Pico (Azoren)

Der Aufstieg zum Gipfel des Pico (2351 m üNN) ist nach Anmeldung in der Casa da Montanha (1225 m üNN) möglich. Bei der Anmeldung muss man sich ausweisen, die erforderliche Ausrüstung zeigen und dann ein kurzes Einführungsvideo anschauen. Man bekommt eine Notfalltelefonnummer (Handyempfang nicht überall gewährleistet) sowie evtl. auch ein spezielles GPS-Gerät. Es ist eine kleine Gebühr zu entrichten, die sich reduziert falls man mit einem der lokalen Guides geht. Die Casa da Montanha wird geführt von der Feuerwehr Madalena, die im Ernstfall auch die Rettung übernimmt. Der Auf- und Abstiegsweg sind identisch und die einzige Zugangsmöglichkeit zum Gipfel. Wir raten dringend, auf dem Weg zu bleiben da sich die Rettungsmannschaften bei schlechtem Wetter auf dieses Gebiet beschränken.

Quelle: » Governo dos Açores

Pico / Azoren (für höhere Auflösung klicken)

Pico / Azoren (für höhere Auflösung klicken)

Parque Natural do Pico / Açores. Karte © Governo dos Açores. (Für höhere Auflösung klicken)

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Teide (Teneriffa / Kanaren)

Den Gipfel erreicht man in 2 Varianten:

Variante 1:
Man nimmt die Seilbahn (bis 3550 m üNN) und geht die restlichen gut 150 Höhenmeter zu Fuß. Dies ist nur möglich nach vorheriger Einholung eines Permits (nicht am selben Tag!). Weitere Info hier: » Todo Tenerife.

Variante 2:
Die 2. Variante ist, von Fuß des Teide aus der Caldera zu Fuß aufzusteigen. Man geht ca. auf 2000 m ü NN los und kann auf 3270 m üNN übernachten. Die Übernachtung in der Berghütte Altavista del Teide berechtigt Sie zum Aufstieg auf den Krater vor 09:00 morgens, ohne eine spezielle Genehmigung beantragen zu müssen. Möchte man später den Gipfel erreichen (nicht abmarschiert an der Hütte!), so ist wiederum ein Permit einzuholen. Weitere Info hier: » Refugio de Altavista.

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